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Rinus Roelofs
13 Oktober bis 9 Dezember 2018

Rinus Roelofs

Kunst über Mathematik

Escher im Palast zeigte im Ballsaal des Palastes eine Reihe bemerkenswerter Skulpturen des niederländischen Mathematikers und Künstlers Rinus Roelofs (Hengelo, 1954). Das Hauptthema in Rinus Roelofs’ Kunst ist seine Faszination für die Mathematik. Genauer gesagt: seine Faszination für mathematische Strukturen. Mathematische Strukturen finden sich überall um uns herum. Wir können sie überall in unserem Alltag sehen. Die Verwendung dieser Strukturen als visuelle Dekoration ist so alltäglich, dass wir darin gar keine Mathematik mehr erkennen. Doch die Untersuchung der Eigenschaften dieser Strukturen und insbesondere der Beziehungen zwischen den verschiedenen Strukturen kann Fragen aufwerfen. Fragen, die den Ausgangspunkt für interessante künstlerische Erkundungen bilden können.

Rinus Roelofs

Künstlerische Erkundungen dieser Art führen meist zu faszinierenden Entwürfen für skulpturale Objekte, die dann aus den unterschiedlichsten Materialien wie Papier, Holz, Metall, Acryl usw. gefertigt werden. Alles beginnt mit Staunen und dem Versuch, das Gesehene zu verstehen. Die Lösung dieser Fragen führt oft zu neuen Ideen und neuen Entwürfen. Da Roelofs den Computer als sein wichtigstes Skizzenbuch nutzt, werden diese Ideen zunächst als Bild auf dem Bildschirm verwirklicht. Von dort aus kann er entscheiden, wie der nächste Schritt zur physischen Umsetzung aussehen soll: ein gerendertes Bild, eine Animation oder ein physisches 3D-Modell, das mittels CNC-Fräsen, Laserschneiden oder Rapid Prototyping hergestellt wird. Heutzutage stehen zahlreiche Techniken sowie viele verschiedene Materialien zur Verfügung. Doch alles basiert auf seiner Faszination für mathematische Strukturen – eine Faszination, die Rinus Roelofs mit M.C. Escher teilt.

<p>Foto: Gerrit Schreurs</p>

Foto: Gerrit Schreurs